Marimekko, who made my clothes?

Gestern, am 24. April, war Fashion Revolution Day. Eigentlich eine recht interessante Sache, die sich mit der Transparenz in der Textil- und Kleidungherstellung beschäftigt. Mit dem Hashtag #whomademyclothes kann man direkt an die Hersteller die Frage stellen, um herauszufinden, wer wo die Kleidung gefertigt, die man Tag täglich anhat. Auch Marimekko, ein ohne hin sehr faires Unternehmen, hat an der Aktion teilgenommen.

Dieses Jahr wurde der Fashion Revoltion Day etwas größer aufgezogen. Man sollte sein Kleidungsstück mit dem Label zeigen oder am besten auf Links tragen und dann ein Selfie mit dem Hashtag und Verlinkung zum Hersteller posten. Ausschlaggebend für die Aktion war der Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesh 2013.

Marimekko hat ja stets nicht nur seine Designer promotet, die auf jeder Stoffbahn und in jedem Label stehen, auch geht die finnische Firma sehr offen und transparent mit dem Thema um, seinen Produktionsprozess darzulegen. So gib Marimekko bekannt, dass 72% der Produktion in der EU stattfindet und mindestens eine Million Meter Stoffbahnen in Helsinki produziert werden.

Außerdem haben sie zum gestrigen Aktionstag ein paar ihrer Mitabeiter gezeigt:

Fazit meinerseits: Ich finde die Aktion ziemlich gut. Auch wenn ich mich oftmals ein bisschen beschwere, wenn Marimekko-Sachen so teuer sind, ist es gut sich, den Aufwand der Produktion und den fairen Umgang aller Menschen in der Produktionskette bewusst zu werden.

Kategorie Kunst & Design

In meinem Herzen schlägt eine Leidenschaft, die mich seit meinen Teenager-Tagen nicht mehr los lässt: FINNLAND. Eher ist es in all den Jahren schlimmer geworden und die Vermutung „das verwächst sich“ oder „es ist nur eine Phase“ lässt sich auch nicht mehr anbringen. Also blogge ich mir nun das Finnweh von der Seele und hoffe auf amüsierte und interessierte Leser.

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