Ruispiparit – Roggenpfefferkuchen

Bei meinem Besuch in Lahti im Spätsommer habe ich eine kulinarische Besonderheit testen dürfen: Pfefferkuchen aus Roggen und sie waren – natürlich selbst ausgestochen- soooo lecker. Zu jetzt anstehenden Adventszeit haben die Piparit absolut ihre Daseinsberechtigung, denn sie duften einfach so herrlich! Also backen wir heute eine Variante mit Roggen- und Weizenmehl gemischt. Lasst euch für den Teig und das Backen Zeit, denn dann werden sie richtig schön. Ran an die Rührschüssel!

Zutaten

ca. 80 Stück
200g Butter
2 DL Sirup
3 DL brauner Zucker
2 EL Zimt
2 EL gemahlener Koriander
1½ EL gemahlene Nelken
1 EL Ingwer
1 EL Piment
½ EL gemahlene Muskatnuss
2 Eier
3½ DL Roggenmehl
1½ TL Backsoda
2 DL Mandelmehl od gemahlene Mandeln
4 DL Weizenmehl

Zubereitung der Ruispiparit

  1. Butter, Sirup, Zucker und die Gewürze in einen Topf geben und unter ständigem Rühren knapp unter voller Hitze kochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die Masse abkühlen lassen – sie wird ziemlich fest.

    Wenn noch Zuckerkristalle auf dem ablaufenden Löffel zu sehen sind, müsst ihr weiter rühren…

  2. Dann die Eier nacheinander gut unterrühren.
  3. In einer zweiten Schüssel Roggenmehl und Backsoda mischen und nach und nach zur Sirupmischung geben. Dann das Mandelmehl untermengen. Zuletzt in Etappen das Weizenmehl einarbeiten.
  4. Wenn der Pfefferkuchen-Teig eine feste schöne Masse ist, passt alles. Jetzt muss der Teig mindestens über Nacht im Kühlschrank ruhen. Gerne darf er auch draußen, abgedeckt mit einem Deckel oder Tuch, übernachten.
  5. Wenn am nächsten Tag die Pfefferkuchen backen wollt, formt euch zu erst Tennisball große Kugeln aus der Masse. Das erleichtert euch das ausrollen, denn ihr könnt schnell mit festem Teig arbeiten. Er wird weich bei Zimmertemperatur.
  6. Während der Rest wieder im Kühlschrank verschwindet, rollt ihr den Teig mithilfe von viel Roggenmehl auf Unterlage, Teigkugel und Nudelholz nur wenige Millimeter dick aus.
  7. Im Ofen – auf 200°C vorgeheizt – backen sie dann 6-7 Minuten bis sich ein leicht dunkler rand bäckt.
  8. Dann herausnehmen und auf dem Blech auskühlen lassen, dann werden sie fest und können auf einem Gitter noch ausruhen.

 

Das Originalrezept stammt von Kaikki Äitini Reseptit.


Postkarte „Ruispiparit“

 

Kategorie Leckeres, Rezepte

In meinem Herzen schlägt eine Leidenschaft, die mich seit meinen Teenager-Tagen nicht mehr los lässt: FINNLAND. Eher ist es in all den Jahren schlimmer geworden und die Vermutung „das verwächst sich“ oder „es ist nur eine Phase“ lässt sich auch nicht mehr anbringen. Also blogge ich mir nun das Finnweh von der Seele und hoffe auf amüsierte und interessierte Leser.

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1 Kommentare

  1. Wolfgang Rudi Roessner

    Moi Christine,
    danke für die netten Beiträge und vor allem für dein Engagement!! 🙂
    wir haben natürlich sofort die Ruispiparit in angriff genommen.
    wunderbar sind sie geworden! unsere Freunde müssen nun alle das Rezept haben. so ein Erfolg und Freude. kiitoksia paljon!!
    Hyvää Joulua ja onnelista Uuta Vuotta

    Rudi Roessner- Itävalta

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